Solarpotentialatlas Hochsauerlandkreis

Anhand von Luftbildaufnahmen aus dem Jahre 2008, die kreisweit zur Berechnung der Abwassergebühren angefertigt wurden, hat der Fachdienst GeoService des Katasteramtes des HSK ein Solarpotenzial für große zusammenhängende Gebiete geschaffen. Damit kann das Energiepotenzial jeder einzelnen Dachfläche für die Nutzung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen abgeleitet werden.

Zur Berechnung der Solareignung von Dachflächen müssen fünf Standortfaktoren berücksichtigt werden. Neben der Dachausrichtung und der Dachneigung ist ein verschattungsfreier Standort für einen effizienten Betrieb einer Anlage sehr wichtig. Die Höhe des Solarertrags hängt stark vom Einfallswinkel der Sonne auf die Kollektorfläche ab.

Sehr gut geeignete Dachflächen sind z.B. ganzjährig verschattungsfrei, verfügen über eine Neigung von ca. 30 bis 40 Grad, sind in Richtung Süden ausgerichtet und mindestens 20 m² groß.

Über eine vollautomatische Algorithmenabfolge werden von jeder Dachfläche die Größe, Form, Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Einstrahlungsenergie ermittelt und das Energiesparpotenzial berechnet.

Jeder Hauseigentümer kann sich über eine Adresssuche an sein Gebäude zoomen und sich über die Eignung seiner Dachflächen für die Photovoltaik-Nutzung informieren.