Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: Zusammenarbeit mit HSK vereinbart

Regionalgeschäftsführer stellt sich vor

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Vereinbarten die Zusammenarbeit in den Bereichen Jugend, Schule und Bildung (v.l.n.r.): Jens Effkemann (Regionalgeschäftsführer Westfalen Lippe), Hubert Kleff (Vorsitzender HSK-Kreisverband), Michael Klaucke (Leiter VHS Brilon-Marsberg-Olsberg), Landrat Dr. Karl Schneider und Bernd Nückel (HSK-Fachdienstleiter Schulaufsicht, Medienzentrum). / Foto: Pressestelle HSK
Pressemeldung vom 08.03.2018

Hochsauerlandkreis


Der Hochsauerlandkreis und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Jugend, Schule und Bildung vereinbart. Das ist das Ergebnis eines Gespräches, in dem sich auch Jens Effkemann als Regionalgeschäftsführer des Volksbundes für Westfalen-Lippe bei Landrat Dr. Karl Schneider vorgestellt hat. „Die Schulaufsicht, das Jugendamt und die Volkshochschulen werden den Volksbund unterstützen, damit auch nach über 70 Jahren Frieden die Gräuel des Zweiten Weltkrieges nicht in Vergessenheit geraten“, so Landrat Dr. Karl Schneider.


 


„Für den Volksbund ist die Arbeit mit Jugendlichen und Schülern, aber auch mit Erwachsenen nach wie vor eine wichtige Aufgabe, die wir nun vor Ort intensivieren wollen“, freute sich Hubert Kleff als Vorsitzender des HSK-Kreisverbandes über die zugesagte Hilfe des Hochsauerlandkreises. So pflegen beispielsweise Jugendliche Kriegsgräberstätten, um diese als Mahnung für den Frieden zu erhalten. Sie tun dies in internationalen Workcamps während der Sommerferien im In- und Ausland sowie im Rahmen von Projektwochen in den Jugendbegegnungsstätten des Volksbundes im Ausland. Alle Anwesenden würdigten den Einsatz der Ehrenamtlichen, die im HSK jährlich für das beste Ergebnis der Straßensammlung (zwischen 27.000 und 30.000 Euro) im Regierungsbezirk Arnsberg sorgen.


 


Jens Effkemann stellte seine überregionalen Aufgaben vor und erinnerte daran, dass der Volksbund neben den jährlichen Gedenkveranstaltungen am Volkstrauertag auch über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten betreut. Darüber hinaus beantworten die Mitarbeiter des Gräberdienstes jährlich rund 30.000 Anfragen zum Verbleib der Toten beider Weltkriege und helfen bei der Klärung von Vermisstenschicksalen.

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