Schwarzarbeit: Hohe Kontrolldichte mit über 1.300 Außendienstkontrollen in 2016

Pressemeldung vom 06.04.2017

Hochsauerlandkreis


Der Außendienst des Fachdienstes Rechts-, Gewerbe- und Vergabeangelegenheiten des Hochsauerlandkreises hat in 2016 1.337 Baustellen und Betriebe auf Schwarzarbeit kontrolliert. Dabei wurden 877 Personen überprüft.

Der Kreis hat in insgesamt 66 Fällen Bußgelder festgesetzt. Bei mehr als einem Drittel der Firmen war es durch eine intensive Beratung und Abstimmung mit der Handwerkskammer möglich, die Betriebe beispielsweise durch die Eintragung in die Handwerksrolle zu legalisieren und so die Fortführung der Betriebe und den Erhalt der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Zwölf weitere Verfahren wurden eingestellt, weil die Firmen im Rahmen der Ermittlungen entlastet werden konnten.

Festgesetzt wurden rund 157.000 Euro Buß- und Zwangsgelder. Mit 18.000 bzw. 13.000 Euro erhielten Gewerbetreibende aus dem Raum Essen und dem Kreis Waldeck-Frankenberg die höchsten Bußgelder. Beide Bußgelder wurden wegen rechtswidrig ausgeführter Verputzarbeiten verhängt.

Nach der Handwerksordnung und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz können Verstöße mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro sowie einer Abschöpfung des erzielten Gewinns geahndet werden. Der Hochsauerlandkreis weist darauf hin, dass zur Bekämpfung der Schwarzarbeit die Kontrollen auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten stattfinden. Im Internet unter www.hochsauerlandkreis.de (Suche: Schwarzarbeit) sowie unter der Rufnummer 0291/94-1700 sind weitere Informationen zum Thema erhältlich.

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