Handeln gegen Depression im Alter

HSK-Bündnis bot Überblick und wies vor 120 Zuhörenden Wege auf Behandlungsmöglichkeiten im Hochsauerlandkreis hin

depression alter
v.l: Karl Josef Fischer (Geschäftsführung), Dr. Manfred Max Hummel (Mitglied der Koordinierungsgruppe im Bündnis gegen Depression), Dr. Karl Schneider (Landrat), Dr. Stefan Bender, (Ärztlicher Direktor der LWL Kliniken Marsberg), Julia Schäfers, (Ergotherapeutin, LWL Klinik Marsberg), Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt, (Klinikum Arnsberg, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik), Dr. Markus Müller-Küppers, (Stellv. Ärztlicher Direktor), LWL Klinik Marsberg), Inga Hohnemann, (Psychologin, LWL Klinik Marsberg).
Pressemeldung vom 07.04.2017

Hochsauerlandkreis


"Depression - eine heilbare Volkskrankheit?" - diese Frage griff das im Jahr 2013 im Hochsauerlandkreis gegründete Netzwerk "Bündnis gegen Depression" im Rahmen einer Vortragsveranstaltung im Kreishaus Meschede auf. Etwa 120 Betroffene, Angehörige und interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer konnten auf diese Weise Informationen aus erster Hand mit nach Hause nehmen. Als Fachreferenten standen dem Bündnis angehörende Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter sowie Ergotherapeuten zur Verfügung, die den Umgang mit einer Depression aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten.

Die Referenten wiesen auf die insgesamt guten Voraussetzungen für Diagnostik und Therapie hin, die mit den Behandlungsmöglichkeiten im Hochsauerlandkreis gegeben sind. Nach Einführung von Dr. Stefan Bender, dem Ärztlichen Direktor der LWL-Klinik Marsberg, schilderten Dr. Markus Müller-Küppers (Stv. Ärztlicher Direktor der LWL-Klinik Marsberg), Ulrich Gerlach (Dipl. Sozialarbeiter, LWL-Klinik Marsberg) und Inga Hohnemann (Psychologin Master Of Science, LWL Klinik Marsberg) ihre Erfahrungen aus der Praxis. Ergänzt wurden die Vorträge durch weitere Themenansätze. So beschrieben Julia Schäfers (Ergotherapeutin, LWL-Klinik Marsberg) Handlungsmöglichkeiten gegen "Trägheit" und Dr. Rüdiger Holzbach (Chefarzt Klinikum Arnsberg, Klinik für Pschychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik) Möglichkeiten zum Umgang mit Schlafstörungen.

Landrat Dr. Karl Schneider wird die Aktivitäten des Bündnisses auch weiterhin mit seiner Schirmherrschaft begleiten: "Vor vier Jahren ist dieses "Bündnis gegen Depression" mit einer eigens hier im Kreishaus eingerichteten koordinierenden Geschäftsstelle angetreten. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt: Es war der richtige Weg, auf den sich der Hochsauerlandkreis begeben hat. Viele Impulse zur Verbesserung der Situation von Betroffenen und Angehörigen konnten angestoßen werden."

Kontakt: Bündnis gegen Depression im Hochsauerlandkreis, Steinstraße 27, 59872 Meschede, 0291/94-1469 (Herr Fischer), e-mail: karl-josef.fischer@hochsauerlandkreis.de, Internet: www.depression-hsk.de

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