Artenschutz (Exotische Arten, Besitz und Vermarktung)

Für besonders geschützte Arten sind nationale und internationale Gesetze und Bestimmungen erlassen worden. Davon betroffen sind nicht nur lebende, sondern auch tote Tiere und Pflanzen sowie auch daraus gefertigte Erzeugnisse (z.B. Felle, Elfenbeinschnitzereien, Gegenstände aus Krokodil- oder Schlangenleder etc.). Für den legalen Handel (z.B. bei Schildkröten) mit besonders geschützten Tieren und Pflanzen oder deren Teile oder Erzeugnissen daraus sind besondere Genehmigungen erforderlich, die bei der Unteren Landschaftsbehörde beantragt werden können. Der Besitz von besonders geschützten Arten ist jedoch immer - bis auf wenige Ausnahmen - schriftlich bei der Unteren Landschaftsbehörde anzuzeigen. Zu den Aufgaben des Artenschutzes gehört auch die Genehmigung von Tiergehegen (z.B. Eulen, Greifvögel etc.). Für Schalenwild im Sinne des §2 Abs. 3 Bundesjagdgesetz ist keine artenschutzrechtliche, sondern eine tierschutzrechtliche Genehmigung erforderlich (siehe Tierhaltung/Lebensmittel).

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