Schlachttier- und Fleischhygiene

Alle landwirtschaftlichen Nutztiere, deren Fleisch zum menschlichen Genuss genutzt werden soll, unterliegen vor und nach der Schlachtung der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung. Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt wacht in diesem Rahmen darüber, dass nur gesunde Tiere geschlachtet werden und einwandfreies Fleisch verarbeitet und an die Verbraucher abgegeben wird. Zu diesem Zweck muss jede Schlachtung vorher beim zuständigen amtlichen Tierarzt oder amtlichen Fachassistenten angemeldet werden, damit die vorgeschriebenen Untersuchungen durchgeführt werden können. Je nach Befund und Tierart sind noch weitergehende Laboruntersuchungen erforderlich (z.B. Trichinenuntersuchung oder BSE-Test). Erst wenn alle notwendigen Untersuchungen mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen sind, wird das Fleisch für den menschlichen Genuss freigegeben und entsprechend gekennzeichnet.

Die Ausnahme von dieser Regelung bildet die Hausschlachtung. Bei der Hausschlachtung erfolgt die amtliche Schlachttieruntersuchung (die Untersuchung vor der beabsichtigten Schlachtung) nur, wenn der Verfügungsberechtigte Störungen des Allgemeinbefindens festgestellt hat und die Schlachttieruntersuchung explizit beantragt. Diese Regelung gilt nur für als Haustier oder Farmwild gehaltene Huftiere (Schwein, Rind, Schaf, Pferd, etc.) nicht für Hasentiere oder Geflügel.

Darüber hinaus unterliegen alle fleischverarbeitenden Betriebe der behördlichen Überwachung.

Kosten

Für die Durchführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung erhebt der Hochsauerlandkreis auf der Grundlage einer Satzung kostendeckende Gebühren.

Ansprechperson

0291 / 94-2101

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0291 / 94-1175

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